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Welche Kosten entstehen durch die Beauftragung?

Hier ist zu unterscheiden, ob eine Erstberatung oder eine Vertretung gewünscht wird.
Die Erstberatung wird über einen Pauschalpreis abgerechnet. Je nach Umfang, Bedeutung und Schwierigkeit der Angelegenheit berechne ich hierfür einen Pauschalbetrag in Höhe von 70,- EUR bis 120,- EUR zzgl. 19% Mehrwertsteuer.

Die Kosten für eine Vertretung berechnen sich nach den gesetzlichen Vorgaben des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Die Berechnung richtet sich nach der Höhe des Streitwertes. Die Einzelheiten sind sehr kompliziert und können hier nicht im Einzelnen dargestellt werden. Eine gute Einführung bietet hier die Bundesrechtsanwaltskammer (» http://www.brak.de/seiten/pdf/RVG/GrundlagenAnwGeb.kurz.pdf).

Selbstverständlich werde ich die möglicherweise entstehenden Kosten im Rahmen der Beauftragung oder einer Erstberatung mit Ihnen besprechen.

Wann müssen die Kosten bezahlt werden?

Gem. § 8 RVG wird die Vergütung fällig, wenn der Auftrag erledigt oder die Angelegenheit beendet ist.
Nach dem RVG besteht für den Rechtsanwalt ein Anspruch auf einen angemessenen Vorschuss.

KÖNNEN RECHTSANWALTSKOSTEN STEUERRECHTLICH ABGESETZT WERDEN?
Anwalts- und Prozesskosten können als außergewöhnliche Belastungen steuerlich absetzbar sein. Zu Einzelheiten befragen Sie am besten Ihren Steuerberater.

RECHTSCHUTZVERSICHERUNG

WANN ÜBERNIMMT DIE RECHTSCHUTZVERSICHERUNG DIE KOSTEN?

Das richtet sich danach, was für einen Versicherungsvertrag Sie mit Ihrer Rechtsschutz-versicherung abgeschlossen haben. Die wenigsten Verträge umfassen alle Rechtsgebiete. Aus diesem Grund ist es auch notwendig, dass Sie bei meiner Beauftragung den Versicherungsschein mitbringen, damit geprüft werden kann, ob das jeweilige Rechtsgebiet von dem Versicherungsschutz umfasst ist.
Wenn Sie eine Beauftragung nur wünschen, wenn Ihre Rechtsschutzversicherung hierfür aufkommt, sollten Sie sich vorab mit Ihrer Rechtsschutzversicherung in Verbindung setzen und die Einstandspflicht abklären. Bitte bedenken Sie, dass ansonsten Sie für meine Beauftragung aufkommen müssen.
Viele Versicherungen beinhalten eine Selbstbeteiligung. Bitte informieren Sie sich vorab, ob eine solche in Ihrem Vertrag vereinbart ist.
Weiter ist zu beachten, dass Rechtsschutzversicherungen in der Regel nicht die Kosten für eine Prozessführung an einen anderen Ort übernehmen. Die Fahrtkosten müssten also Sie selber übernehmen.

STAATLICHE HILFE

WELCHE KOSTEN WERDEN DURCH DIE PROZESSKOSTENHILFE GEDECKT?
Durch die Prozesskostenhilfe wird der eigene Anteil an den Gerichtskosten und den Kosten für den eigenen Anwalts übernommen. Sollten Sie den Prozess verlieren, müssen die Kosten der Gegenseite getragen werden. Diese Kosten sind nicht von der Prozesskostenhilfe umfasst.

Wer erhält Prozesskostenhilfe?

Prozesskostenhilfe erhält, wer die Kosten für eine Prozessführung nicht aufbringen kann. Darüber hinaus muss die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg bieten und darf nicht mutwillig sein.

Wie erhält man Prozesskostenhilfe?

Es muss unter Darlegung der wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnisse beim Prozess-gericht ein Antrag gestellt werden.

Was ist bei der Prozesskostenhilfe zu beachten?

Es besteht die Möglichkeit, dass die Prozesskostenhilfe ratenweise zurückgezahlt werden kann. Das Gericht kann hierbei lediglich eine Zahlung von 48 Raten fordern. Die Ratenhöhe ist abhängig vom den jeweiligen Einkommens- und Vermögensverhältnissen. Das Gericht kann daher noch bis zu 4 Jahren nach Abschluss des Verfahrens Ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse überprüfen und die Ratenzahlung den Änderungen anpassen.

BERATUNGSHILFE

WELCHE KOSTEN WERDEN DURCH DIE BERATUNGSHILFE ÜBERNOMMEN?
Durch die Beratungshilfe werden die außergerichtlichen Kosten übernommen. Beratungshilfe wird übernommen im Bereich des

- Zivilrechts  
- Arbeitsrechts  
- Familienrechts  
- Sozialrechts  
- Verwaltungsrechts  
- Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht (hier jedoch nur Beratung, keine Vertretung)
 

Wer erhält Beratungshilfe?

Beratungshilfe erhält, wem eine ratenfreie Prozesskostenhilfe zu gewähren wäre.

Wie erhält man Beratungshilfe?

Es ist ein Antrag zustellen, bei dem Amtsgerichts in dessen Bezirk Sie wohnen. Es wird dann vom Amtsgericht ein Beratungsschein ausgestellt, mit dem Sie einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl aufsuchen können. Hierzu sprechen Sie am besten bei der zuständigen Stelle Ihres Amtsgerichts vor, Sie erhalten dann sofort den Beratungsschein.

Die Beantragung der Beratungshilfe kann auch von mir durchgeführt werden. Bitte bedenken Sie hierbei jedoch, dass wenn dieser Antrag abgelehnt wird, Sie für meine Beauftragung aufkommen müssen. Wenn Sie meine Beauftragung davon abhängig machen wollen, dass meine Tätigkeit über Beratungshilfe abgerechnet wird, sollten Sie den Antrag selber stellen und erst nach Aushändigung des Beratungsscheins meine Beauftragung vornehmen.

Ist Beratungshilfe kostenlos?

Bei der Beratungshilfe muss lediglich ein Eigenanteil in Höhe von 10 EUR an den beauftragten Rechtsanwalt gezahlt werden.

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